Net Generation, Digital Natives, Xers, Millenials…

Was ist so anders an dieser/-n Generation/-en?

Kritische Hinterfragung mit Blick in die Zukunft 11. April 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 13:44

Kinder können nicht von Anfang an automatisch besser mit dem Internet umgehen als Erwachsene. Sie müssen gefördert und unterstützt werden von den Eltern und Lehrpersonen. Nicht alle Kinder haben einen Computer zu Hause. So kann es auch heute noch starke Unterschiede zwischen einzelnen Personen geben. Das Deutsche Jugendinstitut äussert sich zum Internetzugang der Kinder.

Eine kritische Arbeit zu diesem Thema hat auch Rolf Schulmeister verfasst. Er fragt, ob es wirklich eine Net Generation gibt. Im Weiterbildungsblog wird eine Umfrage an der TU Graz und an der Universität Zürich erwähnt. Die Studierenden verfügen dort noch nicht automatisch über Web 2.0 Kompetenzen, die technische Ausstattung ist jedoch vorhanden. Dies kann sich in den nächsten Jahren aber ändern. Wie ich die Lage einschätze, befinden wir uns in einer Übergangsphase. Web 2.0 gibt es ja noch nicht so lange wie das Internet selbst. Nicht alle sind gleich weit und es braucht immer auch Zeit für Veränderung. Die Welt verändert sich nicht immer von heute auf morgen.

Es liegt auch in den Händen der Digital Natives selbst, die Zukunft zum Besseren zu verändern. Durch die andersartige Herangehensweise können sie Fragen wie die nach Sicherheit und Privatsphäre im Internet vielleicht irgendwann lösen oder zumindest neue Ansätze entwickeln. Da nun eine neue Generation die Arbeitswelt immer stärker durchdringt, gibt es natürlich Neuerungen. Es gibt jedoch noch Werte und Lebensweisheiten, die früher wichtig waren und auch in Zukunft immer wichtig sein werden. Der Austausch zwischen den Generationen muss gefördert werden. Die Jungen sollten manchmal die Älteren um Rat fragen (dürfen) und zuhören, doch die Älteren sollten auch ein offenes Ohr haben für die Anliegen der Jungen. So kann jeder von jedem lernen. Es ist immer möglich noch etwas dazuzulernen, egal zu welcher Generation man gehört und ganz gleichgültig wie alt man ist. Dialog scheint mir wichtig. Nicht nur weil ich zur Net Generation gehöre und Integrität und Teamarbeit wichtig finde.

 

Digital aufgewachsen 10. April 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 16:09

Was kann über die digital aufgewachsene Generation gesagt werden?

Don Tapscott hat sich ausführlich mit dieser Generation befasst. In seinem Buch Grown Up Digital ab Seite 2ff. beschreibt er seine Sicht der Dinge und schildert auch andere gegenteilige Ansichten. Don Tapscott sieht viel Potenzial in der Net Generation: Sie sind die Ersten, die umgeben von digitalen Medien aufgewachsen sind. Dies unterscheidet sie von allen vorherigen Generationen. Net Geners haben einen anderen Zugang zu technischen Dingen als ihre Eltern. Laut Don Tapscott ist es das erste Mal in der Geschichte, dass Kinder besser mit einer für die Gesellschaft zentralen Technik umgehen können als ihre Eltern. Durch den Gebrauch digitaler Medien wird die Net Generation sich und die Gesellschaft weiterentwickeln. Die Grosseltern- und Elterngeneration steht dabei etwas im Hintergrund. Die Jugend von heute lernt, spielt, kommuniziert, arbeitet und formt Gemeinschaften anders als ihre Eltern. Die Gesellschaft verändert sich dadurch.

Im Jahr 2008 feierten die Ältesten der Net Generation ihren 31. Geburtstag, die Jüngsten wurden 11 Jahre alt. Nun sind die Ersten voll in die Arbeitswelt integriert und ebenso in jeder anderen Gesellschaftsschicht präsent. Sie bringen sich ein mit neuen Modellen der Zusammenarbeit, der Unternehmensführung sowie mit ihren politischen Ansichten.

Es gibt jedoch auch viele Vorbehalte und kritische Äusserungen zu dieser Generation. Eltern und Arbeitgeber sowie viele Akademiker, Journalisten usw. haben zum Teil skeptische, negative und manchmal sogar zynische Ansichten. Don Tapscott hat dazu eine Top Ten-Liste erstellt:

  1. Sie sind dümmer als wir in ihrem Alter waren, das heisst sie sind die dümmste Generation.
  2. Sie sind internetsüchtig, verlieren ihre sozialen Fähigkeiten und haben keine Zeit für Sport oder andere gesunde Aktivitäten.
  3. Sie haben keinen Anstand und kein Schamgefühl mehr (The Lolita Effect).
  4. Weil ihre Eltern sie verwöhnt haben, finden sie sich nicht zurecht in der Welt und haben Angst ihren eigenen Weg zu gehen (The Path to Purpose).
  5. Sie stehlen. Sie missbrauchen geistiges Eigentum, laden kostenlos Musik und Filme herunter und erstellen Plagiate.
  6. Sie machen ihre Freunde online fertig. Es wird zum Beispiel jemand verprügelt, was dann als Film auf YouTube veröffentlicht wird.
  7. Sie sind gewalttätig. Als Beispiel werden die in den letzten Jahren verübten Schulmassaker genannt. Meist stehen sie in Zusammenhang mit Gewaltvideospielen oder werden damit in Verbindung gebracht.
  8. Sie haben keine Arbeitsmoral und werden schlechte Angestellte sein.
  9. Dies ist die neue narzisstische Ich-Generation. Plattformen wie MySpace und YouTube sollen den Trend zu Narzissmus unterstützen. Man stellt sich gerne selbst dar.
  10. Ihnen ist alles egal. Sie haben keine Werte und kümmern sich um niemanden. Ihre einzigen Interessen gelten der Popkultur, den Stars und ihren Freunden. Sie lesen keine Zeitung und sehen keine Fernseh-Nachrichten. Wählen gehen sie nicht und sie sind nicht in die soziale Gesellschaft integriert. Wenn sie erwachsen sind werden sie schlechte Staatsbürger sein.

Um die Wahrheit herauszufinden hat Don Tapscott mit Unterstützung einiger grosser Firmen ein 4 Millionen-Dollar-Projekt durchgeführt. Die Umfrage fand zwischen 2006 und 2008 statt. Es wurden etwa 6000 Net Geners weltweit befragt. Die Resultate sind Eigentum der Projektsponsoren.

Im Buch Grown Up Digital kommt Don Tapscott zum Schluss, dass diese Generation über alles gesehen, mehr als in Ordnung ist. Die Untersuchungsergebnisse führten zu einem positiven Ergebnis. Kurz zusammengefasst kann gesagt werden, dass sie schneller, intelligenter sowie toleranter gegenüber anderen Lebensanschauungen sind. Sie kümmern sich um gesellschaftliche Probleme und rechtliche Fragen. Viele engagieren sich politisch oder sind in einem Verein aktiv tätig. Sicher kann man dies nicht verallgemeinern. Es gibt in jeder Generation ganz unterschiedliche Typen von Menschen.

Im Vergleich zu ihren Vorgänger-Generationen sind vor allem acht Eigenschaften aufgefallen. Den Net Geners ist Freiheit und Integrität wichtig. Sie wollen eine Auswahl haben und auch bei der Arbeit und in der Schule Spass haben. Die Möglichkeit zur Personalisierung  ist wichtig. So kann man sich etwas Eigenes schaffen. Sie sind sich an Teamarbeit gewohnt. Geschwindigkeit ist normal. Innovation ist Teil des Lebens.

Doch wieso sind viele so kritisch gegenüber der jungen Generation?

Durch die digitalen Medien hat sich in relativ kurzer Zeit relativ viel verändert. Die Boomer Generation sieht sich mit einer Jugend konfrontiert, die die neuen Medien besser beherrscht als sie selbst. Es ist ein Graben zwischen den Generationen entstanden, der meiner Meinung nach grösser sein muss als je zuvor. Dies stiftet Verwirrung und Unsicherheit sowohl bei den Boomers als auch bei der Net Generation selbst. Daraus entstehen Probleme.

Zusammenfassend findet Don Tapscott, dass das Internet gut ist für die Net Generation. Doch auch er hat einige Bedenken. Er findet es nicht gut, dass Digital Natives so viel von sich selbst im Internet veröffentlichen. Manche Fehltritte, die als Bild ins Netz gestellt werden, können unvorhersehbare Konsequenzen für die Zukunft haben. Um die Net Generation zu beurteilen braucht es jedoch durchdachte und wissenschaftliche Vorgehensweisen. Es ist sicher keine Lösung, die Jugend zu dämonisieren und sich über sie lustig zu machen. Die oben genannten negativen Punkte beruhen nicht auf Zahlen. Meist sind es Vorurteile und es wird nur das Verhalten einzelner als Verhalten aller Digital Natives eingestuft.

 

Sind Daten im Internet genügend geschützt? 6. April 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 18:52

Im Internet meldet man sich meist mit Passwort und Benutzername an - so auch bei sozialen Netzwerken wie Facebook und studiVZ. Doch reicht das aus als Schutz? Hacker finden Wege diese Schutzmassnahmen zu knacken. Will man die Sicherheit gewährleisten, muss der Schutz der Online-Identität und der Daten vor Diebstahl, Manipulation und unerlaubter Einsichtnahme funktionieren. Es ist jedoch möglich durch schädliche Software an persönliche Daten anderer Social Networkers zu kommen. So können Online-Personalien gestohlen, verändert und auch gefälscht werden. In sozialen Netzwerken kann man entscheiden, wer das Profil sehen kann. Doch ist es nicht genügend geschützt, erfüllt diese Funktion ihren Zweck nicht mehr richtig.

Jeder Mensch sollte das Recht auf den Schutz seiner persönlichen Daten und auf informationelle Selbstbestimmung haben. Entscheidet man sich, etwas von sich selbst preiszugeben, tut man dies ja meist mit dem eigenen Einverständnis. Solange man noch selbst entscheiden kann, ist es kein Problem. Übernehmen dies andere wird es jedoch schon problematischer.

Wie schon in anderen Einträgen betont, sollte man sich immer gut überlegen, was man im eigenen Profil angibt. Doch Menschen, die häufig solche Plattformen und das Internet allgemein nutzen, geben meist viel von sich selbst preis. Bei Jugendlichen dient dies oftmals nicht nur rationalen Zwecken sondern auch um soziale Anerkennung zu erhalten, sich anderen näher zu fühlen oder weil es bequemer ist über das Internet einzukaufen. Dies hängt jedoch ebenso von der Persönlichkeit jedes Einzelnen ab. Auch Jugendliche überlegen wenn sie etwas tun, können vielleicht jedoch die Folgen noch nicht so gut abschätzen. Was im Moment richtig erscheint, könnte in Zukunft unangenehm sein.

 

Informationsüberflutung – Die neue Volkskrankheit? 5. April 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 13:51

Was sind die Ursachen für Informationsüberflutung?

Im Buch Generation Internet wird diesem Phänomen das Kapitel 8 Overload gewidmet. Dort werden die folgenden Punkte genannt:

  • Häufige Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Organisation und Arbeitsabläufe in Unternehmen (abteilungsübergreifende Zusammenarbeit wird immer beliebter)
  • Neue und komplexe Aufgaben, für die Zusatzinformationen benötigt werden
  • Unterschiedliche Qualität der Informationen
  • Persönliche Fähigkeiten (Medienkompetenz)

Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene können unter Informationsüberflutung leiden. Bei manchen Digital Natives können die oben genannten Punkte schlimmer sein, weil sie sich länger online aufhalten und noch im Lernprozess sind. Somit kann es häufiger vorkommen, dass sie vor ganz neue Aufgaben gestellt werden. Da ihre Medienkompetenz teilweise noch nicht so ausgereift ist, haben sie eher Mühe mit dieser Flut umzugehen.

Immer mehr Information wird deshalb gefiltert. Man verlässt sich nur noch auf einige ausgewählte Websites, besucht diese jedoch täglich. Meist hat jeder eine eigene Strategie, um seine tägliche Portion Information adäquat zu handhaben. Eine Möglichkeit die Informationsfilterung zu unterstützen könnte das Collaborative Filtering sein. Mit dem Grundgedanken: Gemeinsam geht es besser mit der ständig zunehmenden Menge an Information fertig zu werden.

 

Kann man dem Internet trauen? 5. April 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 13:33

Der Zugang zu Informationen im Internet ist oftmals nicht kostenpflichtig. Weiss man mit dem Internet umzugehen, kann man fast alles finden. Es gibt Websites in Hülle und Fülle. Dabei stellt sich jedoch die Frage nach der Korrektheit und Qualität der über das Internet verbreiteten Daten.

Informationsqualität ist nicht immer sofort zu erkennen. Der Kontext ist wichtig und man sollte auch noch andere Dokumente und Websites abrufen, um sich einen Überblick über das Themengebiet zu verschaffen. Sonst kann es schnell passieren, dass nur zu einseitig informiert wird oder gar unvollständige und falsche Informationen in schulische Arbeiten einfliessen. Deshalb sollten die Informationen im Internet immer kritisch betrachtet werden.

Es gibt zwar Qualitätskontrollen im Netz, doch gibt es kein global zusammenhängendes System. Häufig sind die Kriterien nicht genau festgelegt und können sich stark unterscheiden. In Webkatalogen werden die Einträge beispielsweise kontrolliert: dir.yahoo.comdirectory.google.de. Diese Kontrollen erfassen aber nur die Einträge des betreffenden Webkataloge. Ein grosser Teil des www wird dabei nicht erfasst. Schlussendlich liegt die Verantwortung jedoch bei jedem einzelnen Internetnutzer. Jeder sollte genug Medienkompetenz haben, um selbst entscheiden zu können, welcher Information er oder sie trauen möchte. Bei den Kindern und Jugendlichen sollte jedoch auch Unterstützung von Seiten der Eltern und der Schule da sein. Die Generationen sollten bewusst miteinander reden und sich austauschen, dies ist ein Thema das alle angeht –  jetzt und in Zukunft.

Dem Internet kann man bestimmt nicht hundertprozentig trauen. Doch die Vorteile und Möglichkeiten, die es bietet, sind einfach nicht zu übersehen. Es überhaupt nicht zu nutzen, wäre ein noch viel grösserer Fehler. Der Umgang will jedoch erprobt und erlernt sein.

 

Freizeit im Internet 22. März 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 13:50

Viele Jugendliche und auch Erwachsene nutzen das Internet für die Freizeitgestaltung und die Pflege von Kontakten zu ihren Freunden. Sehr häufig werden aber auch Dienste wie E-Banking, Online-Shopping oder Preisvergleiche genutzt.

Es gibt viele Plattformen wie Facebook, MySpace, studiVZ, XING und viele mehr. Solche sozialen Netzwerke werden von Tausenden, wenn nicht von Millionen von Menschen genutzt. Grundgedanke ist das Teilen seiner Lebensinhalte mit Leuten, die man kennt oder auch nicht, seinen Freunden und seinen „Freunden“. Wie ich selbst gesehen habe, bekommt man immer wieder Freundschaftsanfragen von Leuten, die man vielleicht einmal gekannt hat. Das Schöne daran ist, wieder von diesen Leuten zu hören und vielleicht auch den Kontakt wieder vermehrt zu pflegen. Für viele ist es jedoch auch zu einem Statussymbol geworden, möglichst viele Freunde zu haben. Wie gut man jemanden kennt, ist dabei meist nicht so wichtig. Doch dies hängt wiederum auch von jeder einzelnen Person ab. Es wiederspiegelt die Gesellschaft. Spannend finde ich zu sehen, wen man alles kennt. Diese Woche hat mich ein ehemaliger Mitschüler aus der Primarschule auf Facebook angeschrieben. Ich war sehr überrascht bei der Feststellung, das beinahe meine gesamte ehemalige 3. Klasse in Facebook vertreten ist. Dieser ehemalige Mitschüler hat das Klassenfoto der 3. Klasse in Facebook hochgeladen und (fast) alle Personen auf dem Bild markiert, die ein Facebook haben.

Diese sozialen Netzwerke machen vertraut mit dem Internet und ermöglichen das Aufbauen von Kontaktnetzen. So können bereits Kinder viel über soziale und technische Aspekte lernen. In solchen Netzwerken wird auch viel geschrieben und gelesen, sowie über viele verschiedene Dinge diskutiert, was sich wiederum gut auf die sprachlichen Fertigkeiten auswirkt. Dies ist jedenfalls die Meinung der MacArthur Foundation.

 

Neue Formen des Lernens 22. März 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 11:58

Die jüngeren Generationen wachsen heute mit dem Internet auf. Doch sind sie sich auch der Chancen und Gefahren bewusst? Es genügt nicht nur technisch Bescheid zu wissen. Auch ethische Fragestellungen und das Einschätzen der Richtigkeit von Informationen im Netz sind zu berücksichtigen. Medienkompetenz ist das Schlüsselwort oder auch Information Literacy. Bildungseinrichtungen sollten diesem Umstand Rechnung tragen. Der Autor von Grown Up Digital, Don Tapscott, hat einen Contest ins Leben gerufen, wo Schüler und Studenten Vorschläge für ein besseres Bildungssystem in Kanada machen können.

In Sachen Ethik ist das Internet kritisch zu betrachten. Das Problem der Plagiate wird in diesem Zusammenhang stark thematisiert. Denn heute sind sehr viele Informationen im Internet zu finden. Die Verlockung ist gross, einfach zu kopieren. Deshalb müssen Werte wie geistiges Eigentum und Urheberrecht ins Bewusstsein gerufen und geschützt werden. Frei verfügbare Informationen müssen immer kritisch geprüft werden. Man kann nicht alles einfach so glauben. Es gibt mittlerweile so viele Websites, dass es unmöglich ist, alle lückenlos zu prüfen. Deshalb ist die Kompetenz des Nutzers gefragt, Inhalte zu suchen, zu überprüfen und die Quellen zu belegen. Man sollte den bewussten Umgang mit den Inhalten des Internets unbedingt pflegen und an andere Generationen weitergeben. Bereits in der Schule sollte dieses Thema angesprochen werden, wenn Kinder ihre ersten Vorträge vorbereiten.

Häufig ist es so, dass die Digital Immigrants viel bewusster mit den Webinhalten umgehen als die Digital Natives. Die DI’s wissen noch wie es ohne Internet war und können auf mehr Lebenserfahrung in verschiedenen Bereichen zurückgreifen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Für DN’s ist das Internet selbstverständlicher Teil des Lebens: Nicht nur in der Schule sondern auch im Alltag. Eltern sollten sich deshalb mit den Möglichkeiten und Gefahren vertraut machen, damit sie ihre Kinder begleiten und unterstützen können bei der Internetnutzung.

Um zum Titel Neue Formen des Lernens zurückzufinden, kann auf das E-Learning verwiesen werden. Heute wird immer mehr E-Learning eingesetzt. Nicht nur an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung sondern auch schon im Primarschulalter. Doch kann dies wirklich den direkten Unterricht ersetzen? Aus heutiger Sicht sicher nicht, denn der direkte Kontakt mit den Lehrpersonen ist immer noch sehr wichtig. Wahrscheinlich wird der direkte Kontakt nie ganz verschwinden. Auch wenn die Mediennutzung gestiegen ist, der soziale Aspekt hat immer noch einen hohen Stellenwert. Gemeinsam zu lernen ist etwas, was nicht einfach so ersetzt werden kann. Man sollte nicht vergessen, dass alle Menschen soziale Wesen sind, die Wertschätzung und Freundschaft brauchen. Auch wenn dabei mehr über verschiedene Medien kommuniziert wird. Die Net Generation hat gerne Menschen um sich. Teamarbeit ist meist kein Problem, da man dies meist schon in der Schule kennenlernt.

 

Gesellschaftliche Auswirkungen 8. März 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 20:23

 Was für Unterschiede bestehen zwischen den Generationen?

  

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Unterschiede zwischen den Generationen

In einem Interview der NZZ mit Urs Gasser, einem der Autoren von Generation Internet, wird der sorglosere Umgang mit Daten bei den Digital Natives erwähnt. Das Interview ist im NZZ Archiv online zu finden, aber nur gegen Bezahlung erhältlich. Der Umgang jedes Einzelnen hängt oftmals auch mit den gemachten Erfahrungen zusammen. Es gibt Jugendliche, die ihre Daten nur ihren Freunden zugänglich machen. Andere stellen einfach alles ins Internet, was irgendwie einen Zusammenhang mit der eigenen Person hat. Manchmal passiert es dann, dass bei einer Stellenbewerbung der zukünftige Arbeitgeber im Internet nach dem Bewerber sucht. Dies kann zu peinlichen Situationen führen, wenn man nicht aufpasst, was man alles ins Web stellt. Darauf sollte man immer vorbereitet sein.

 

 

 

Ältere Generationen sind da etwas misstrauischer in Bezug auf ihre Daten. Gibt man nur das Allernötigste an, reicht dies meist völlig aus. Das Einschränken des ganzen Profils kann aber auch den Eindruck erwecken, man habe etwas zu verbergen. Ein gesundes Mittelmass ist hier also von Vorteil.

E-Banking ist ein gutes Stichwort zum Datenschutz. Dies ist ein heikler Bereich, wo Vertrauen eine wichtige Rolle spielt und persönliche Daten nicht öffentlich werden sollten. Meiner Meinung nach nutzen eher jüngere Personen diese Dienstleistung oder Menschen, die wenig Zeit haben und ihre Zahlungen vielleicht erst nach Ladenschluss oder am Wochenende erledigen können. Viele ältere Generationen gehen lieber noch persönlich zur Post- oder Bankstelle. Die Sicherheit beim E-Banking nimmt jedoch zu und es ist auch bequem. Das empfinde ich jedenfalls so.

Viele digital Eingeborene hören meist neben dem E-Banking im Internet noch Musik und laden sich den neusten Hit als Klingelton für ihr Mobiltelefon herunter. Dieses Multitasking ist mit der heutigen Technik kein Problem mehr. Früher wäre dies gar nicht möglich gewesen oder es hätte Stunden in Anspruch genommen.

Problematisch wird es jedoch, wenn das Urheberrecht verletzt wird, beispielsweise wenn kostenlos Musik gedownloadet (für Digital Immigrants heruntergeladen;-) wird. Brennt man diese dann auch noch auf CD und gibt sie an alle seine Freunde weiter, ist man kriminell. Vielen ist dies nicht bewusst oder ganz gleichgültig, da man ja nicht direkt einer Person Schaden zufügt sondern nur indirekt dem Kontostand der Person oder Plattenfirma. Die meisten Musikanbieter haben deshalb Massnahmen ergriffen, um dies einzuschränken. Viele rechtliche Fragen sind aber nicht so einfach zu lösen, da das Internet international genutzt wird und je nach Land andere Vorgaben gelten.

Ich denke es kommt auch auf die Einzelperson an, wie man sich im Umgang mit den oben genannten Themenpunkten verhält. Die Erziehung spielt auch eine grosse Rolle. Man kann nicht sagen, dass sich ein 35-Jähriger und ein 21-Jähriger genau so und so verhalten, weil sie zu dieser oder jener Generation gehören. Die Ordnung nach Generationen ist jedoch gut, um eine Grobeinteilung zu haben, an der man sich orientieren kann.

Je mehr die Zeit vergeht, um so besser kennen sich inzwischen auch ältere Generationen mit dem Internet und der dazugehörigen Technik aus. Die Grenzen verwischen irgendwann einmal völlig. Im Moment herrscht bei uns noch Digital Divide zwischen den Generationen. Doch dieser Graben wird immer kleiner. Immer mehr Digital Natives werden erwachsen und kennen sich gut aus mit dem Internet.

Man sollte aber auch global denken. Es gibt immer noch einen grossen digitalen Graben zwischen 1. und 3. Welt. Bestrebungen, diesen zu beheben sind lobenswert. Doch bevor man den Graben schliessen kann, gibt es noch andere weitaus wichtigere Probleme in den Drittweltländern zu lösen wie Hunger und Krankheit.

 

Begriffserklärungen und Definition der Generationen 8. März 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 13:20

 

Nachdem ich in meinem ersten Blogeintrag mögliche Quellen angegeben habe, möchte ich nun im zweiten Blogeintrag versuchen die Begriffe Net Generation, Digital Natives, Xers und Millenials näher zu definieren.

Zunächst einmal wäre da der Begriff Net Generation. Zur Net(z) Generation gehören alle, die die Welt nur noch mit Internet kennen. Hier geht es nach Meinung einiger Autoren weniger um den Jahrgang, dafür um so mehr um den Erstkontakt mit dem Internet und der Computertechnik. Bei der Net Generation ist dies schon im Kindesalter, also etwa mit 5 – 8 Jahren der Fall. Zur Net Generation kann man also auch alle Digital Natives zählen.

Nennt man Digital Natives, muss man gleich auch die Digital Immigrants erwähnen. Digital Natives sind Menschen, die nach 1980 geboren sind und somit im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind. Mit Digital Immigrants meint man Menschen, die vor 1980 geboren sind und mit dem Internet und der Technik vertraut sind. Sie sind jedoch nicht direkt mit dem Computer aufgewachsen und erlernten den Umgang mit den digitalen Medien meist erst im Jugend- oder Erwachsenenalter. Dies sind die heutigen Eltern und Lehrpersonen der Digital Natives. Für Digital Natives ist vieles selbstverständlich geworden, was für Digital Immigrants früher unvorstellbar war, z. B. Google, Social Networking, Blogs usw. Bei diesen Entwicklungen mitzuhalten, ist für sie sicher nicht immer einfach. Digital Natives haben sich daran gewöhnt, doch für Digital Immigrants ist es manchmal schwer, bei diesen Entwicklungen mitzuhalten. Beide sind jedoch sehr an diesem Thema interessiert, denn diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf den gesamten Alltag der Digital Natives, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Die Anforderungen an die Lehrpersonen steigen. Neue Formen des Lernens müssen erprobt werden. Es gibt einige Bücher dazu und man ist bestrebt diesen Generationenunterschied abzuschwächen durch flächendeckende Information, veränderte Erziehung und angepasste Pädagogik. Denn das gegenseitige Verständnis sollte gefördert werden, damit das Zusammenleben vereinfacht wird. So sehe ich das jedenfalls.

Wie sieht es mit den Xers aus? Damit ist die Generation X gemeint. In Don Tapscotts Buch Grown Up Digital ist eine Auflistung der verschiedenen Generationen zu finden.

  1. Geht man chronologisch vor kommt zuerst die Baby Boom Generation. Dazu gehören alle zwischen Januar 1946 bis Dezember 1964 Geborenen. In diesen 19 Jahren sind 77.2 Millionen Menschen zur Welt gekommen.
  2. Danach folgt die Generation X, dazu zählen alle zwischen Januar 1965 bis Dezember 1976 Geborenen. Das sind nun die Xers oder X Geners. In diesem 12 Jahre dauernden Zeitraum wurden 44.9 Millionen Kinder geboren. Man nannte diese Zeit auch Baby Bust.
  3. Laut Don Tapscott folgt danach die Net Generation. Er hat dieser Generation einen Zeitraum zugeordnet. Diese Generation nimmt die Zeit von Januar 1977 bis Dezember 1997 ein. In 21 Jahren wurden 81.1 Millionen Menschen geboren. Diese Generation wird auch Millenials genannt oder Generation Y, als Nachfolgergeneration der sogenannten X Geners. In dieser Zeit bekamen viele Baby Boomers ihre Kinder. Man spricht auch von der Echo Generation.
  4. Was dann folgt ist die Generation Next oder Generation Z. Diese begann im Januar 1998 und dauert bis heute an. Bis 2008 wurden 40.1 Millionen Kinder zur Welt gebracht.

Wie man sieht, werden die Zuordnungen zu den Generationen je nach dem anders begrenzt. Für jede Generation gibt es Ereignisse und technologische Entwicklungen, die sie sehr beeinflusst haben. Meiner Meinung nach verwischen die Grenzen aber manchmal auch.

 

 

 

 

Von Generation zu Generation

Von Generation zu Generation

 

 

 

 

 

 

 

 

Um was geht es hier? 17. Februar 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — manseryvonne @ 12:04

Hier geht es um Begriffe wie Net Generation, Digital Natives, Xers, Millenials

Doch wer oder was ist das überhaupt?

Ziel dieses Blogs ist es, diese Frage zu beantworten, sowie die Begriffe näher zu beschreiben und ihrer Bedeutung für die heutige Gesellschaft nachzugehen.

Um die Frage zu beantworten ging ich zuerst einmal auf Informationssuche. Im Internet fand ich mit Google zu jedem der Suchbegriffe etwas. Natürlich wurde ich auch auf Wikipedia verwiesen. Daneben gibt es aber noch weitere interessante Internetquellen wie zum Beispiel Educating the Net Gen. Dort wird ein E-Book vorgestellt. Zunächst einmal möchte ich hier aber nur auf die meines Erachtens wichtigste Website näher eingehen.

 

Logo digitalnative.org
Logo digitalnative.org

Eine der wichtigsten Homepages zum Thema ist unter folgendem Link zu finden: www.digitalnative.org. Diese Seite wurde von einem Team gestaltet, das durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Berkman Center for Internet & Society an der Harvard University und dem Research Center for Information Law an der Universität St. Gallen entstand. Ihr Ziel ist zu verstehen, wie junge Leute im digitalen Zeitalter aufwachsen und ihnen dabei Unterstützung anzubieten.  Diese Seite richtet sich gleichzeitig auch an Eltern und Lehrpersonen, um das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern. Innerhalb des Projektes werden zahlreiche Methoden angewendet, um eine Reihe von Themen zu untersuchen, die die Jugend und ihre Technologienutzung betreffen. Die Ergebnisse des Projektteams reichen von wissenschaftlichen Publikationen bis hin zu praktischen pädagogischen und technologischen Ratschlägen.

 

Generation Internet

Generation Internet

Es wurden auch einige Bücher zum Thema geschrieben. Ein wichtiger Literaturhinweis ist das Buch Generation Internet (engl. Titel: born digital) von John Palfrey und Urs Gasser. Von Kritikern wird es als das Buch zum Thema betrachtet. Ein weiterer wichtiger Autor ist Don Tapscott mit seinen Werken Growing Up Digital (1997) und dem 2009 erschienenen Nachfolger Grown Up Digital. Das neuste Buch wurde von einem vier Millionen Dollar Projekt inspiriert. Das Projekt „The Next Generation: a Strategic Investigation“ wurde von grossen Firmen gesponsert. Auf den ersten paar Seiten haben CEO’s von bekannten Firmen wie Dell, FedEx, Google und Accenture das Buch kommentiert. 

 

 
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