Net Generation, Digital Natives, Xers, Millenials…

Was ist so anders an dieser/-n Generation/-en?

Freizeit im Internet 22. März 2009

Filed under: Uncategorized — manseryvonne @ 13:50

Viele Jugendliche und auch Erwachsene nutzen das Internet für die Freizeitgestaltung und die Pflege von Kontakten zu ihren Freunden. Sehr häufig werden aber auch Dienste wie E-Banking, Online-Shopping oder Preisvergleiche genutzt.

Es gibt viele Plattformen wie Facebook, MySpace, studiVZ, XING und viele mehr. Solche sozialen Netzwerke werden von Tausenden, wenn nicht von Millionen von Menschen genutzt. Grundgedanke ist das Teilen seiner Lebensinhalte mit Leuten, die man kennt oder auch nicht, seinen Freunden und seinen „Freunden“. Wie ich selbst gesehen habe, bekommt man immer wieder Freundschaftsanfragen von Leuten, die man vielleicht einmal gekannt hat. Das Schöne daran ist, wieder von diesen Leuten zu hören und vielleicht auch den Kontakt wieder vermehrt zu pflegen. Für viele ist es jedoch auch zu einem Statussymbol geworden, möglichst viele Freunde zu haben. Wie gut man jemanden kennt, ist dabei meist nicht so wichtig. Doch dies hängt wiederum auch von jeder einzelnen Person ab. Es wiederspiegelt die Gesellschaft. Spannend finde ich zu sehen, wen man alles kennt. Diese Woche hat mich ein ehemaliger Mitschüler aus der Primarschule auf Facebook angeschrieben. Ich war sehr überrascht bei der Feststellung, das beinahe meine gesamte ehemalige 3. Klasse in Facebook vertreten ist. Dieser ehemalige Mitschüler hat das Klassenfoto der 3. Klasse in Facebook hochgeladen und (fast) alle Personen auf dem Bild markiert, die ein Facebook haben.

Diese sozialen Netzwerke machen vertraut mit dem Internet und ermöglichen das Aufbauen von Kontaktnetzen. So können bereits Kinder viel über soziale und technische Aspekte lernen. In solchen Netzwerken wird auch viel geschrieben und gelesen, sowie über viele verschiedene Dinge diskutiert, was sich wiederum gut auf die sprachlichen Fertigkeiten auswirkt. Dies ist jedenfalls die Meinung der MacArthur Foundation.

 

Neue Formen des Lernens

Filed under: Uncategorized — manseryvonne @ 11:58

Die jüngeren Generationen wachsen heute mit dem Internet auf. Doch sind sie sich auch der Chancen und Gefahren bewusst? Es genügt nicht nur technisch Bescheid zu wissen. Auch ethische Fragestellungen und das Einschätzen der Richtigkeit von Informationen im Netz sind zu berücksichtigen. Medienkompetenz ist das Schlüsselwort oder auch Information Literacy. Bildungseinrichtungen sollten diesem Umstand Rechnung tragen. Der Autor von Grown Up Digital, Don Tapscott, hat einen Contest ins Leben gerufen, wo Schüler und Studenten Vorschläge für ein besseres Bildungssystem in Kanada machen können.

In Sachen Ethik ist das Internet kritisch zu betrachten. Das Problem der Plagiate wird in diesem Zusammenhang stark thematisiert. Denn heute sind sehr viele Informationen im Internet zu finden. Die Verlockung ist gross, einfach zu kopieren. Deshalb müssen Werte wie geistiges Eigentum und Urheberrecht ins Bewusstsein gerufen und geschützt werden. Frei verfügbare Informationen müssen immer kritisch geprüft werden. Man kann nicht alles einfach so glauben. Es gibt mittlerweile so viele Websites, dass es unmöglich ist, alle lückenlos zu prüfen. Deshalb ist die Kompetenz des Nutzers gefragt, Inhalte zu suchen, zu überprüfen und die Quellen zu belegen. Man sollte den bewussten Umgang mit den Inhalten des Internets unbedingt pflegen und an andere Generationen weitergeben. Bereits in der Schule sollte dieses Thema angesprochen werden, wenn Kinder ihre ersten Vorträge vorbereiten.

Häufig ist es so, dass die Digital Immigrants viel bewusster mit den Webinhalten umgehen als die Digital Natives. Die DI’s wissen noch wie es ohne Internet war und können auf mehr Lebenserfahrung in verschiedenen Bereichen zurückgreifen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Für DN’s ist das Internet selbstverständlicher Teil des Lebens: Nicht nur in der Schule sondern auch im Alltag. Eltern sollten sich deshalb mit den Möglichkeiten und Gefahren vertraut machen, damit sie ihre Kinder begleiten und unterstützen können bei der Internetnutzung.

Um zum Titel Neue Formen des Lernens zurückzufinden, kann auf das E-Learning verwiesen werden. Heute wird immer mehr E-Learning eingesetzt. Nicht nur an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung sondern auch schon im Primarschulalter. Doch kann dies wirklich den direkten Unterricht ersetzen? Aus heutiger Sicht sicher nicht, denn der direkte Kontakt mit den Lehrpersonen ist immer noch sehr wichtig. Wahrscheinlich wird der direkte Kontakt nie ganz verschwinden. Auch wenn die Mediennutzung gestiegen ist, der soziale Aspekt hat immer noch einen hohen Stellenwert. Gemeinsam zu lernen ist etwas, was nicht einfach so ersetzt werden kann. Man sollte nicht vergessen, dass alle Menschen soziale Wesen sind, die Wertschätzung und Freundschaft brauchen. Auch wenn dabei mehr über verschiedene Medien kommuniziert wird. Die Net Generation hat gerne Menschen um sich. Teamarbeit ist meist kein Problem, da man dies meist schon in der Schule kennenlernt.

 

Gesellschaftliche Auswirkungen 8. März 2009

Filed under: Uncategorized — manseryvonne @ 20:23

 Was für Unterschiede bestehen zwischen den Generationen?

  

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Unterschiede zwischen den Generationen

In einem Interview der NZZ mit Urs Gasser, einem der Autoren von Generation Internet, wird der sorglosere Umgang mit Daten bei den Digital Natives erwähnt. Das Interview ist im NZZ Archiv online zu finden, aber nur gegen Bezahlung erhältlich. Der Umgang jedes Einzelnen hängt oftmals auch mit den gemachten Erfahrungen zusammen. Es gibt Jugendliche, die ihre Daten nur ihren Freunden zugänglich machen. Andere stellen einfach alles ins Internet, was irgendwie einen Zusammenhang mit der eigenen Person hat. Manchmal passiert es dann, dass bei einer Stellenbewerbung der zukünftige Arbeitgeber im Internet nach dem Bewerber sucht. Dies kann zu peinlichen Situationen führen, wenn man nicht aufpasst, was man alles ins Web stellt. Darauf sollte man immer vorbereitet sein.

 

 

 

Ältere Generationen sind da etwas misstrauischer in Bezug auf ihre Daten. Gibt man nur das Allernötigste an, reicht dies meist völlig aus. Das Einschränken des ganzen Profils kann aber auch den Eindruck erwecken, man habe etwas zu verbergen. Ein gesundes Mittelmass ist hier also von Vorteil.

E-Banking ist ein gutes Stichwort zum Datenschutz. Dies ist ein heikler Bereich, wo Vertrauen eine wichtige Rolle spielt und persönliche Daten nicht öffentlich werden sollten. Meiner Meinung nach nutzen eher jüngere Personen diese Dienstleistung oder Menschen, die wenig Zeit haben und ihre Zahlungen vielleicht erst nach Ladenschluss oder am Wochenende erledigen können. Viele ältere Generationen gehen lieber noch persönlich zur Post- oder Bankstelle. Die Sicherheit beim E-Banking nimmt jedoch zu und es ist auch bequem. Das empfinde ich jedenfalls so.

Viele digital Eingeborene hören meist neben dem E-Banking im Internet noch Musik und laden sich den neusten Hit als Klingelton für ihr Mobiltelefon herunter. Dieses Multitasking ist mit der heutigen Technik kein Problem mehr. Früher wäre dies gar nicht möglich gewesen oder es hätte Stunden in Anspruch genommen.

Problematisch wird es jedoch, wenn das Urheberrecht verletzt wird, beispielsweise wenn kostenlos Musik gedownloadet (für Digital Immigrants heruntergeladen;-) wird. Brennt man diese dann auch noch auf CD und gibt sie an alle seine Freunde weiter, ist man kriminell. Vielen ist dies nicht bewusst oder ganz gleichgültig, da man ja nicht direkt einer Person Schaden zufügt sondern nur indirekt dem Kontostand der Person oder Plattenfirma. Die meisten Musikanbieter haben deshalb Massnahmen ergriffen, um dies einzuschränken. Viele rechtliche Fragen sind aber nicht so einfach zu lösen, da das Internet international genutzt wird und je nach Land andere Vorgaben gelten.

Ich denke es kommt auch auf die Einzelperson an, wie man sich im Umgang mit den oben genannten Themenpunkten verhält. Die Erziehung spielt auch eine grosse Rolle. Man kann nicht sagen, dass sich ein 35-Jähriger und ein 21-Jähriger genau so und so verhalten, weil sie zu dieser oder jener Generation gehören. Die Ordnung nach Generationen ist jedoch gut, um eine Grobeinteilung zu haben, an der man sich orientieren kann.

Je mehr die Zeit vergeht, um so besser kennen sich inzwischen auch ältere Generationen mit dem Internet und der dazugehörigen Technik aus. Die Grenzen verwischen irgendwann einmal völlig. Im Moment herrscht bei uns noch Digital Divide zwischen den Generationen. Doch dieser Graben wird immer kleiner. Immer mehr Digital Natives werden erwachsen und kennen sich gut aus mit dem Internet.

Man sollte aber auch global denken. Es gibt immer noch einen grossen digitalen Graben zwischen 1. und 3. Welt. Bestrebungen, diesen zu beheben sind lobenswert. Doch bevor man den Graben schliessen kann, gibt es noch andere weitaus wichtigere Probleme in den Drittweltländern zu lösen wie Hunger und Krankheit.

 

Begriffserklärungen und Definition der Generationen

Filed under: Uncategorized — manseryvonne @ 13:20

 

Nachdem ich in meinem ersten Blogeintrag mögliche Quellen angegeben habe, möchte ich nun im zweiten Blogeintrag versuchen die Begriffe Net Generation, Digital Natives, Xers und Millenials näher zu definieren.

Zunächst einmal wäre da der Begriff Net Generation. Zur Net(z) Generation gehören alle, die die Welt nur noch mit Internet kennen. Hier geht es nach Meinung einiger Autoren weniger um den Jahrgang, dafür um so mehr um den Erstkontakt mit dem Internet und der Computertechnik. Bei der Net Generation ist dies schon im Kindesalter, also etwa mit 5 – 8 Jahren der Fall. Zur Net Generation kann man also auch alle Digital Natives zählen.

Nennt man Digital Natives, muss man gleich auch die Digital Immigrants erwähnen. Digital Natives sind Menschen, die nach 1980 geboren sind und somit im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind. Mit Digital Immigrants meint man Menschen, die vor 1980 geboren sind und mit dem Internet und der Technik vertraut sind. Sie sind jedoch nicht direkt mit dem Computer aufgewachsen und erlernten den Umgang mit den digitalen Medien meist erst im Jugend- oder Erwachsenenalter. Dies sind die heutigen Eltern und Lehrpersonen der Digital Natives. Für Digital Natives ist vieles selbstverständlich geworden, was für Digital Immigrants früher unvorstellbar war, z. B. Google, Social Networking, Blogs usw. Bei diesen Entwicklungen mitzuhalten, ist für sie sicher nicht immer einfach. Digital Natives haben sich daran gewöhnt, doch für Digital Immigrants ist es manchmal schwer, bei diesen Entwicklungen mitzuhalten. Beide sind jedoch sehr an diesem Thema interessiert, denn diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf den gesamten Alltag der Digital Natives, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Die Anforderungen an die Lehrpersonen steigen. Neue Formen des Lernens müssen erprobt werden. Es gibt einige Bücher dazu und man ist bestrebt diesen Generationenunterschied abzuschwächen durch flächendeckende Information, veränderte Erziehung und angepasste Pädagogik. Denn das gegenseitige Verständnis sollte gefördert werden, damit das Zusammenleben vereinfacht wird. So sehe ich das jedenfalls.

Wie sieht es mit den Xers aus? Damit ist die Generation X gemeint. In Don Tapscotts Buch Grown Up Digital ist eine Auflistung der verschiedenen Generationen zu finden.

  1. Geht man chronologisch vor kommt zuerst die Baby Boom Generation. Dazu gehören alle zwischen Januar 1946 bis Dezember 1964 Geborenen. In diesen 19 Jahren sind 77.2 Millionen Menschen zur Welt gekommen.
  2. Danach folgt die Generation X, dazu zählen alle zwischen Januar 1965 bis Dezember 1976 Geborenen. Das sind nun die Xers oder X Geners. In diesem 12 Jahre dauernden Zeitraum wurden 44.9 Millionen Kinder geboren. Man nannte diese Zeit auch Baby Bust.
  3. Laut Don Tapscott folgt danach die Net Generation. Er hat dieser Generation einen Zeitraum zugeordnet. Diese Generation nimmt die Zeit von Januar 1977 bis Dezember 1997 ein. In 21 Jahren wurden 81.1 Millionen Menschen geboren. Diese Generation wird auch Millenials genannt oder Generation Y, als Nachfolgergeneration der sogenannten X Geners. In dieser Zeit bekamen viele Baby Boomers ihre Kinder. Man spricht auch von der Echo Generation.
  4. Was dann folgt ist die Generation Next oder Generation Z. Diese begann im Januar 1998 und dauert bis heute an. Bis 2008 wurden 40.1 Millionen Kinder zur Welt gebracht.

Wie man sieht, werden die Zuordnungen zu den Generationen je nach dem anders begrenzt. Für jede Generation gibt es Ereignisse und technologische Entwicklungen, die sie sehr beeinflusst haben. Meiner Meinung nach verwischen die Grenzen aber manchmal auch.

 

 

 

 

Von Generation zu Generation

Von Generation zu Generation